Erfreuliche Fortschritte für Wienerstraße und Tullnerbachstraße

1. Radweg-(Netz)Planung für Wienerstraße und Tullnerbachstraße beauftragt

  • Vor einigen Tagen wurde die Radweg-(Netz)Planung für die Wienerstraße  und Tullnerbachstraße beauftragt!
  • Die Beauftragung zog sich seit  September vorigen Jahres, und dies nährte manche Zweifel. Doch nun ist klar, dass hier sehr seriös gearbeitet wurde und das beauftragte Büro eines der kompetentesten dafür in Österreich ist, und das ist ein Glücksfall für Purkersdorf.
  • Purkersdorf ist darüberhinaus damit bei der ersten Tranche  diverser Radweg-(Netz)Planungen dabei; und auch das ist sehr erfreulich. Sonst hätte sich ein längere Wartepause ergeben können. Ein Grund dafür dürfte auch gewesen sein, dass der vorliegende von mir vor einigen Jahren eingebrachte Radwegemaßnahmenplan diesen Radweg vorsah und die laufende Umsetzung der Maßnahmen das klare Commitment der Gemeinde gezeigt hat.
  • Voraussichtlich noch im Juni wird der offizielle Projektstart im Rahmen eines Kick-off-Meetings sein. Der Planungsabschluss wird zwar leider  nicht heuer sein-  aber gut Ding braucht Weile. Die von der Stadtgemeinde noch für heuer im Budget trotz angespannter Finanzlage vorgesehen 460 000 € (davon 75 % Förderung) – Danke Finanzstadtrat Pannosch! – für Baumaßnahmen werden nun (hoffentlich) einfach nur nach hinten verschoben.
  • Die  beauftragte Radweg-(Netz)Planung umfasst auch die Situierung von Zufahrten und Verbindungen und die Gesamtverkehrsbetrachtung. Daraus ergibt sich, dass nun Schritte Richtung Gesamtumbau der Wienerstraße Richtung mehr Menschen-, Kinder und Umweltfreundlichkeit einbezogen werden.

2. 425 Unterschriften für Wienerstraßenumbau

Illustration für möglichen Umbau -Team Wienerstraße

Genau um einen Gesamtumbau der Wienerstraße Richtung mehr Menschen-, Kinder und Umweltfreundlichkeit geht es bekanntlich dem Team Wienerstraße. Wie berichtet sind dafür 425 Unterschriften gesammelt worden. Laut NÖN unterstützen Bürgermeister und Vizebürgermeister grundsätzlich diese Anliegen und sagten die Übermittlung der Anliegen an den Verkehrsausschuss 7 zu. Diesem Ausschuss und mir alsdessen Vorsitzendem war  allerdings vom Bürgermeister nichts, auch keine grundsätzliche Unterstützung, übermittelt worden. Ich habe es aber im letzten Ausschuss behandeln lassen, und da wurde von Vertretern von SP und VP gemeint, sie seien zu wenig informiert für eine Unterstützung.  Nun habe ich einen Termin zur Aussprache mit dem Team Wienerstraße vorgeschlagen, der nun hoffentlich bald zustande kommt.

Näheres zu den beeindruckenden  Aktivitäten des Teams Wienerstraße

www.teamwienerstrasse.at

Im Einzelnen geht es dabei für die Wr. Straße verkehrlich um

  1. durchgehende Einspurigkeit
  2. einen baulich getrennten Fahrradweg
  3. durchgehende Grünstreifen
  4. durchgehend Tempo 50
  • ein durchgehendes Radarkonzept
  • Begrünen der Sperrflächen
  • Beete entlang der Straße
  • Verbesserung der Bushaltestellen

Ich habe vor über einem Jahr den Umbau der Wienerstraße vorgeschlagen, und dabei den Übergang von 4 auf 2 Fahrspuren angeregt. Und es war klar, dass das sickern muss und dauern wird. 2 Schritte vor und einen zurück sind dabei ganz normal….

3. Radweg als Vorgabe  – wurde nebenbei bekannt

Weiters wurde im Rahmen der notwendigen Geländer- und Gehsteigerneuerung zwischen der Kreuzung B1/B44 und dem P&R-Platz bekannt, dass es einen grundsätzlichen Auftrag des Landes bezüglich Radwegbau zwischen Pressbaum und Wien gibt.  Deswegen hatte die Straßenverwaltung hier schon eine Routenverlauf-Vorentscheidung zu treffen, denn derzeit hätte ein  neuer Gehsteig  nicht viel Sinn, wenn später ein breiterer Radweg gebaut wird. Der zukünftige Radweg soll wahrscheinlich 4 m (!) breit sein. Plausiblerweise wird im Bereich FF und P&R-Platz der Radweg südlich der Straße verlaufen, weil sonst die Querung an der Kreuzung B1/B44 sehr schwierig würde – D. h. nebenbei, dass eine Querung irgendwo über die Wienerstraße östlich der Kreuzung B1/B44 erfolgen wird, da Wien den Radweg bis zur Stadtgrenze eben auf der Nordseite bauen will….

4. Weitere Fakten – Penzinger Bezirksvorsteherin als verlässlicher Partnerin

  1. Die Stadt Wien hat eine Grobplanung mit einem Profilvorschlag an der Stadtgrenze Wien/Purkersdorf  B1 und setzt dieses Vorhaben um, wenn klar ist, dass ein solcher Radweg auch in NÖ entsprechend umgesetzt wird. Die dynamische Penzinger Bezirksvorsteherin spielt dabei eine sehr positive Rolle.
  2. Die Gemeinde Purkersdorf hat unter der Voraussetzung einer positiven Beurteilung bzw. Grobplanung für einen Radweg zwischen der Stadtgrenze in Wien entlang der B1 und B44 sowie einer absehbaren hohen Förderung trotz angespannter Finanzlage im Voranschlag 2021 beträchtliche Budgetmittel für eine Realisierung von Detailplanung und Umsetzung eines solches Radweges beschlossen.

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